Steckbriefe
Für jeden Vogel einen Steckbrief erstellen? Soweit bin ich noch nicht, aber auf den folgenden Seiten bekommt ihr einen Eindruck, welche 20 Vögel in Offenbach und dem Rhein Main Gebiet heimisch sind.
Ihr könnt euch hier:
Zugverhalten der Vögel
Früher war es ein Rätsel, wo viele Vögel im winter blieben. Manche dachten sogar, dass sich Vögel im Winter in Fische verwandelten oder zu mystischen Wesen würden. Erst ein bedeutender Fund änderte dieses Weltbild: Ein Storch, der mit einem afrikanischen Stammespfeil im Hals in Europa gefunden wurde. Daraus erwuchs die Erkenntnis, dass Vögel im Winter ausweichen und in anderen Ländern überwintern.
Doch warum ziehen Vögel überhaupt?
Einerseits spielt das Futterangebot eine große Rolle. Im Winter gibt es in Europa deutlich weniger Insekten, und auch viele Pflanzen stehen nicht mehr zur Verfügung. Andererseits steigt der Prädatorendruck: Füchse und andere Räuber haben ebenfalls Hunger und jagen intensiver. Deshalb bietet es sich für viele Vogelarten an, in wärmere Regionen auszuweichen.
Einige Vogelarten sind zu erstaunlichen Leistungen fähig: Es gibt Vögel, die ohne Pause von Europa bis nach Australien fliegen können. Die Liste der Zugrekorde ist lang.
Man unterscheidet drei Haupttypen des Vogelzugs:
Standvögel bleiben das ganze Jahr über in ihrer Region. Es gibt zwar kleinere Ausweichbewegungen, diese betragen aber meist nicht mehr als 100 km.
Kurzstreckenzieher ziehen im Winter nach Südeuropa, häufig in die Mittelmeerregion. Dort ist das Nahrungsangebot zwar nicht so reichlich wie in Afrika, dafür können diese Vögel im Frühjahr eher in ihr Brutgebiet zurückkehren.
Langstreckenzieher fliegen sehr weit, meist bis Afrika südlich der Sahara. Sie ziehen früh im Jahr los und kommen spät zurück. Dadurch muss die Brutzeit relativ kurz sein. Vögel wie der Kuckuck sind oft nur wenige Monate in Europa, da Brut und Aufzucht der Jungvögel von anderen Vogelarten übernommen werden.
Wie genau Vögel ziehen, ist noch nicht vollständig erforscht. Man weiß jedoch, dass das Zugverhalten teilweise genetisch festgelegt und teilweise erlernt ist. Bei Störchen zum Beispiel ziehen die Jungvögel etwa zwei bis drei Wochen vor den Altvögeln in Richtung Süden.
Quelle:
http://www.schulatlas.com/2014/menue/arbeitsblaetter/karten_pdf/076_AFR_PHY_Karte.pdf
http://www.schulatlas.com/2014/menue/arbeitsblaetter/karten_pdf/030_EUR_PHY_Karte.pdf
Falke-Zugvogelkalender_3-24.pdf

