Naturfotografie & mehr!
 
by Thomas Below-Holzer


Löffelente
Spatula clypeata

  • 268A2134
  • 268A0332
  • 268A0317

Die Löffelente ist in der Region Frankfurt ein typischer Wintergast. Sie hält sich vor allem in den kälteren Monaten bei uns auf und lässt sich dann gut beobachten, wie sie oft paarweise ruhig durchs Wasser gleitet. Dabei ist ihr charakteristisches Fressverhalten sofort erkennbar: Mit fast untergetauchtem Kopf durchsiebt sie das Wasser, stets auf Nahrungssuche.
Ihr außergewöhnlich großer, löffelförmiger Schnabel ist namensgebend und macht die Art unverwechselbar. Mit ihm filtert die Löffelente Kleintiere und Pflanzenteile aus dem Wasser. Besonders häufig ist sie am Jacobiweiher an der Oberschweinstiege zu sehen, gelegentlich auch am Kesselbruchweiher. Gemeinsam mit der Krickente gehört sie dort zu den regelmäßig und gern gesehenen Wintergästen.
Beeindruckend ist nicht nur ihr Verhalten, sondern auch ihre Erscheinung. Trotz des stark ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus – besonders beim farbenprächtigen Männchen – ist die Löffelente selbst aus größerer Entfernung kaum mit anderen Entenarten zu verwechseln. Der große Schnabel und die typische Nahrungsaufnahme sind eindeutige Merkmale.
Für die Fotografie ist die Art ebenfalls reizvoll: Durch den hellen Fleck an den Flanken und die warmen, hellbraunen Farbtöne des Männchens lassen sich besonders bei leicht unterbelichteten Aufnahmen sehr stimmungsvolle Bilder erzeugen.



Steckbrief:

  • Größe: ca. 44–52 cm
  • Spannweite: ca. 67–80 cm
  • Gewicht: etwa 500–900 g
  • Beobachtungszeitraum:
    Oktober bis März


 
 
 
 
E-Mail
Instagram